Die Wildtierhilfe Auenland ist vor allem eine Aufzuchtstation für junge, hilfsbedürftige Wildtiere und Wildvögel.
Wir kümmern uns zumeist um junge Eichhörnchen, Feldhasen, Marder und Fledermäuse. Für Elstern und Eichelhäher sind wir mittlerweile zentrale Aufzuchtstation in Norddeutschland geworden. Darüber hinaus helfen wir jungen, in Not geratenen Kiebitzen, Austernfischern, Eulenvögeln, Greifvögeln und Falken.
Generell nehmen wir ausschließlich notbedürftige Wildtiere von Arten auf, die dem Jagd- oder Naturschutzrecht unterliegen.
Aus fachlichen und rechtlichen Gründen können wir keine Mäuse, Ratten, Igel, Tauben sowie Sing- und Wasservögel aufnehmen.
Waschbären und Marderhunde können wir nur mit gesicherter Endstellen-Zusage versorgen, da hier eine besondere gesetzliche Situation besteht. Gleiches gilt für Wildschweine.
Auch als anerkannte Wildtierstation erhalten wir – anders als Tierheime – keinerlei finanzielle Unterstützung durch Gemeinden oder öffentliche Stellen.
Nach deutschem Recht gelten leider nur hilfsbedürftige Tiere, die einen Besitzer haben, als Fundtiere. Wildtiere gelten somit nicht als Fundtiere und werden daher nicht staatlich finanziert.
Unsere Arbeit wird ausschließlich durch private Spenden, v.a. durch regelmäßige Unterstützungen und Patenschaften ermöglicht.
Besonders regelmäßige Spenden werden dringend gebraucht, um langfristig planen und mehr Wildtieren nachhaltig helfen zu können.
Wir alle helfen übrigens rein ehrenamtlich und zusätzlich zu unseren Berufen. Für unsere ehrenamtliche Arbeit erhalten wir kein Gehalt. Die zumeist zeit- und kostenintensive Pflege verletzter oder verwaister Wildtiere tragen wir - vor allem Sina - darüberhinaus zu einem erheblichen Teil selbst.
Unsere Notfälle stammen überwiegend aus Schleswig-Holstein, insbesondere aus den Kreisen Steinburg, Bad Segeberg, Pinneberg und Neumünster, hin und wieder auch aus Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.
Als anerkannte Wildtierstation arbeiten wir eng zusammen mit
Wichtig ist uns auch die Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten. Diese trägt dazu bei, das Verständnis für Wildtiere zu stärken und zukünftigen Fundtieren besser helfen zu können.
Zudem klären einige unserer Helfer in der Öffentlichkeit bei Festivals oder saisonalen Märkten interessierte Menschen auf.