DAS TEAM

Eine sehr lange Zeit war ich, Sina, Einzelkämpferin. Mich um hilfsbedürftige (wilde) Tierbabys kümmern zu können, gab meinem Leben schon seit meiner Jugend einen Sinn. Die Wildtierstation wurde zu meinem Lebensprojekt. Und auch wenn ich mich noch immer um alles kümmere, so habe ich nun Hilfe. Die brauche ich auch, denn mein Lebensprojekt wurde mit der Zeit immer größer und umfangreicher.

Einzelnen Tieren selber zu helfen, ist nach wie vor das, was mich erfüllt. Doch habe ich erkannt, wie wichtig mir die Multiplikation ist. Es macht mir Freude, Kinder für den Wildtierschutz zu begeistern und ihre Feinfühligkeit für die Bedürfnisse von Tieren allgemein zu fördern. Gerade Kinder im Alter von 4-12 Jahren sind so wissbegierig, emphatisch und tierliebend, so dass ich diesen Bereich sehr gern ausbauen möchte.

Dabei kommt mir natürlich zugute, dass ich ausgebildete Lehrerin bin und nach wie vor in diesem Beruf arbeite.

 

Seit 2019 steht mir mein Lebensgefährte Marcus zur Seite. Er bezeichnet sich immer gern als "technischer Support", was natürlich zutrifft, aber sein tatsächliches Aufgabenfeld nicht einmal ansatzweise beschreibt. Unser solo-selbständige Elektromeister Moos kümmert sich trotz seiner sehr knappen Freizeit nämlich nicht nur um alles Elektronische, sondern um alles Handwerkliche, was hier so anfällt. Und das ist wirklich viel. Dazu hat stets das "Große Ganze" im Auge und unterstützt uns, wo es ihm nur möglich ist - und sei es "nur", dass er übermüdete Pflegerinnen ins Bett schickt. Auch wenn er sich anfangs von den pflegerischen Tätigkeiten fern hielt, so hat er sich als DER Bauchweh-Vertreiber herausgestellt und springt mittlerweile auch bei Milch-Fütterungen ein. Dazu betreut er seinen erklärten Liebling: unseren wilden Dauergast, den blinden Steinmarder Craddie. Diesem hat er nun sogar einen eigenen Insta-account eingerichtet: www.instagram.com/craddie_der_marder.

 

Seine wundervolle Tochter Finja ist eine wahrhaftige Tierkommunikatorin mit naturgegebenem Talent für die Pflege. Sie hat in kürzester Zeit so viel gelernt und ist dazu noch so motiviert, fleißig und verantwortungsbewusst, dass es mir eine Freude ist, sie an meiner Seite zu haben - und das jeden einzelnen Tag.

Unsere Jüngste hat sich die Pflege der Wildkaninchen-, Feldhasen- und Eichhörnchenbabys ausgesucht und sie macht das wirklich ausgezeichnet!

Übrigens: Ihr junges Alter (Jg. 2007) täuscht! Finder können ihr ganz beruhigt das gefundene Tier zur Erstversorgung anvertrauen. Glauben Sie mir.

Darüberhinaus gibt es 5 tolle Menschen, die uns so sehr unterstützen, dass wir sie als Mitglieder unserer Auenlandfamilie ansehen:

Annie kam ursprünglich mit dem Angebot zu uns, unsere Tierbabys mit Kuschelwerken zu versorgen. 

Mittlerweile hat sie sich unserer Außendarstellung auf Facebook und Instagram angenommen, unterstützt uns mit ihren hochwertigen Handarbeiten, organisiert Spendenaktionen und bringt sich auch in anderen Bereichen mit ihren kreativen und professionellen Ideen täglich ein.

Auch die Wildtierretter-Medaillen, mit denen wir unsere jüngsten Finder ehren, sind ihre Idee gewesen.

 

Pia nimmt uns nicht nur viele wichtige Tierfahrten - egal, wie weit entfernt das auch ist - ab, sondern findet auch für andere Probleme immer wieder Lösungen. 


Lissy hat mittlerweile bei jedem größeren Projekt auf dem Gelände zumindest tatkräftig unterstützt - dank ihrer zuverlässigen Hilfe konnten wir manches überhaupt erst so zeitnah möglich machen.


Und Andrea und Dennis aus unserem Nachbardorf springen sofort bei jeglichen Notfällen ein - sei es Tierfahrten, Futterlieferungen, Gehegearbeiten oder Versorgung in den Auswilderungsvolieren. An so einigen Tagen wären wir ohne sie schier verzweifelt. 

Und schließlich sind da meine Eltern und Geschwister mit ihren Partnern, die jederzeit einspringen, falls Not am Mann ist. Ohne sie hätte ich diese Station oder gar den Verein nie aufbauen können. 

Die Eltern, die uns meine Eltern hier regelmäßig selbstständig unterstützen, lassen sich schon lange nicht mehr zählen.  

Ich kann diesen besonderen Menschen gar nicht genug danken. Ohne sie wäre dies alles nicht möglich.