Mit Sina (Moos, geb. Jakubzig) fing alles an. Schon als Kind zog sie gemeinsam mit ihrer Mutter Birgit Jungtiere auf. Ab 2015 spezialisierte sie sich auf junge Wildtiere und die Wildtierstation wurde schließlich zu ihrem Lebensprojekt.
Als die Zahl der ihr gebrachten hilfsbedürftigen Wildtiere stieg und damit auch die Kosten, gründete sie 2019 den Verein „Wildtierhilfe Auenland“. Trotzdem hat unsere 1. Vorsitzende und Stationsleiterin bis 2025 den größten Teil der Kosten selbst übernommen. Dies ist ihr nun nicht mehr möglich. Durch ihre chronischen Schmerzen kann sie leider vieles nicht mehr.
Eins bleibt jedoch: Sina ist das Herz der Wildtierhilfe Auenland.
Seit 2019 steht Sina ihr jetziger Ehemann Marcus zur Seite. Er bezeichnet sich immer gern als "technischer Support", was natürlich zutrifft, aber sein tatsächliches Aufgabenfeld nicht einmal ansatzweise beschreibt. Der gelernte Elektromeister kümmerte sich außerhalb seiner Arbeitszeit nämlich nicht nur um alles Elektronische, sondern um alles Handwerkliche, was hier so anfiel. Zum Glück gibt es mittlerweile eine feste Gruppe motivierter Freiwilliger, die regelmäßig mitanpacken.
Und auch wenn er sich anfangs von den pflegerischen Tätigkeiten fern hielt, so hatte er sich als DER „Bauchweh-Verreiber“ herausgestellt und übernahm oft die nächtlichen Milch-Fütterungen der Intensivpatienten.
Seit 2022 war er bei uns der Hauptansprechpartner bei den Fledermäusen und seit 2023 auch bei den Mardern, zu der ihn Craddie, unser blinder Steinmarder, inspirierte.
Seine Tochter Finja ("Finks") war 2020 - 2024 ein festes Standbein im Stationsbetrieb.
Sie lernte in kürzester Zeit viel über die Pflege, saugte ununterbrochen alles Wissen auf und war dazu noch motiviert, fleißig und verantwortungsbewusst.
Unsere Jüngste hat mit der Pflege von Feldhasen- und Eichhörnchenbabys angefangen, später war die Aufnahme und Pflege aller hier ankommenden Tiere keine Schwierigkeit für sie. Ihre Lieblinge bleiben aber die Eichhörnchen.
Zudem ist sie Trägerin des Bürgerpreises Schleswig-Holsteins in der Kategorie U27 (2024).
Seit 2025 müssen wir leider beginnend mit der Abiturphase auf unsere Heilerin verzichten: nach dem Abitur wird sie voraussichtlich in Australien in Wildtierstationen Gutes tun und danach hoffentlich gleich einen Veterinärmedizin-Studienplatz erhalten.
Annie kam 2020 ursprünglich mit dem Angebot, die Tierbabys der Station mit Kuschelwerken zu versorgen.
Sie wurde unsere erste Social Media-Beauftragte (Januar 2022 - Mai 2025) und setzte die Latte hoch bei der Außendarstellung auf Facebook, Instagram und Threads.
Unermüdlich unterstützt sie die Station mit ihren hochwertigen genähten Handarbeiten, wie z.B. ihren patentierten Snugglesafe-Kuschelhöhlen, organisiert Spendenaktionen sowie Firmen-Ehrenamtstage und bringt sich auch in anderen Bereichen mit ihren kreativen und professionellen Ideen täglich ein.
Auch die Wildtierretter-Medaillen, mit denen wir unsere jüngsten Finder ehren, sind Annies Idee gewesen.
Und seit Juni 2025 ist sie nun auch 2. Vorsitzende des Vereins.
Jessica und ihr Mann Christian helfen seit 2023 regelmäßig bei Arbeitseinsätzen.
Darüberhinaus ist Jessica seit Saisonstart 2024 auch bei der Pflege dabei. Als erfahrene Hauskaninchenmutti zeigte sie in Handling und Fütterung sofort ihre Eignung und ist ein hoch geschätzter Gewinn. Seit 2025 bringt sie ihr Organisationstalent ein, dessen Umfang hier in Einzelheiten keinen Platz findet.
Auch Jessicas Bruder Thyge ist eine unschätzbare Hilfe geworden. Der gelernte Industriemechaniker unterstützte Marcus seit Beginn des Jahres 2024 fast wöchentlich bei geplanten oder spontanen Arbeitseinsätzen im handwerklichen Bereich. Seit 2025 hilft er mindestens ein Mal pro Woche bei unterschiedlichsten Tätigkeiten auf dem Hof. Er gehört neben Marcus zu Craddies absoluten Lieblingsmenschen. Vielleicht war das der Anstoß für Thyge, sich verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten für die Steinmarder überlegen zu wollen? Tatsächlich profitieren wir alle davon. Denn allein schon Craddies Begeisterung über eine Wanne mit regelmäßig getauschter Erde ist eine Freude für alle, die ihn beobachten dürfen.
Zu unserer Freude hat Thyge uns seine beste Freundin Samira ("Mira") gleich mitgebracht, die nicht nur super zu uns passt und sich überall einbringt, sondern unser Team als gelernte Tiermedizinische Fachangestellte (TFA) komplettiert. Sie übernimmt seit 2025 immer mehr den Social Media-Bereich und zieht auch einzelne Tierbabys selbständig auf.
Lissy hat uns seit 2021 mittlerweile bei jedem größeren Projekt auf dem Gelände zumindest tatkräftig unterstützt - dank ihrer zuverlässigen Hilfe konnten hier manches überhaupt erst so zeitnah möglich gemacht werden. Und ihr grüner Daumen rettet immer wieder unseren Pflanzen das Leben.
Pia ist unsere Organisatorin der Wildtiertaxi-Fahrten, wobei sie seit Beginn (2020?) unzählige wichtige und lange Fahrten selbst übernimmt und seit 2025 auch immer öfter Rettungseinsätze. Darüberhinaus kümmert sie sich wöchentlich um unsere kleine Hühnerschar. Ihre wohl wertvollste Qualität ist jedoch, dass sie unser „Ass im Ärmel“ ist.
Und schließlich sind da Sinas Eltern, Birgit und Heinz, die nicht nur zu den Gründungsmitgliedern zählen, sondern schon vor dem offiziellen Beginn die Station kontinuierlich unterstützen. Ihre Arbeitseinsätze, die vom Aufbau der Station bis hin zur Pflege reichen, lassen sich schon lange nicht mehr zählen oder gar grob schätzen.
Bedingt durch eine schwere Erkrankung fallen beide seit Beginn 2025 leider aus.