FAHRDIENST

Der mobile Inkubator steht auf dem Beifahrersitz und wird über den Zigarettenanzünder betrieben.

Jedem Tier soll die beste Versorgung ermöglicht werden. Gerade einzelne Wildtierjunge dürfen nicht allein aufgezogen werden. Zudem hat eine jede Station ihre Schwerpunkte. Deshalb kooperieren viele Päppler und Wildtierstationen untereinander.

 

So behalte ich einzelne Eichhörnchenjunge oder verletzte adulte Hörnchen nicht. Stattdessen gebe ich sie an Moni Rademacher von der Eichhörnchen-Schutzstation (Eckernförde bzw. Kiel-Altenholz) weiter. Nur können in der Hochsaison weder Moni noch ich fahren, weil wir entweder vor Ort gebraucht werden, gerade für unseren Lebensunterhalt arbeiten oder einfach zu erschöpft sind von den Fütterungen bei Tag und Nacht.

 

In Schellhorn bei Preetz lebt und wirkt die absolute Fachfrau für Wildkaninchen und Feldhasen, Birte Henkel-Neubert, die ehrenamtlich eine Außenstelle des Wildtierheims Preetz betreibt. Auch sie ist auf sich allein gestellt und kann keine Fahrdienste übernehmen.

liegendes Kitz vor weißem Hintergrund

 

 

Und schließlich sind da noch Dirk & Rosi Fußbahn von der Wildtierhilfe Fiel e.V., die nicht nur rund um die Uhr ihre Schützlinge versorgen, sondern auch teilweise im Minutentakt neue Patienten gebracht bekommen. Sie nehmen all die Tiere an, für die meine Station nicht ausgelegt ist - wie z.B. Kitze. Und da ich noch nicht selber auswildern kann, weil mir die finanziellen Mittel für die Gehege noch fehlen, übernehmen sie das für mich.

Vielleicht fährt jemand regelmäßig nach Eckernförde, Kiel-Altenholz, Schellhorn/ Preetz oder Fiel/ Heide und mag die eine oder andere Fahrt übernehmen?

Den Tieren - und auch uns Päpplern - wäre so sehr damit geholfen!